Tanzkreis in LINDAU

Ev. Gemeindehaus in Aeschach, Anheggerstr. 22

 

Termine :

Donnerstags 18.30-20 Uhr, 14tg.

Unkostenbeitrag: 5 € pro Abend.

Ab Ende Januar

 

Die Tänze sind so einfach, dass sie alle sofort mitmachen können.

 

Tanztraditionen vom Balkan bis nach Indien werden kennen gelernt.

 

 

Tanzkreis in BERG

Ev. Gemeindezentrum Berg (bei Weingarten)

 

Regelmäßige Gruppe: Der kommende Zyklus beginnt am 9. Januar und geht über 6 Abende bis zum 13. Februar, jeweils Montags 20-22Uhr. Die ersten beiden Abende sind „Schnupperabende“ zum unverbindlichen Kennenlernen.

Teilnahmebeitrag 5€ (für das evangelische Gemeindezentrum).

 

Tanznachmittag: Am Sonntag, den 29.Januar von 14 bis 18.30Uhr. Dieser Termin kann zusätzlich, aber auch einzeln belegt werden. Hier werden alle gebeten, für die gemeinsame Pause Tee, Kaffee oder Gebäck mitzubringen.

Teilnahmebeitrag 10 € (s.o.)

 

Der tanzende Raum – „Ich lobe den Tanz, denn er bindet die Vereinzelten an die Gemeinschaft….“ Diese Worte des Kirchenvaters Augustin (s.u.) beschreiben das, was im meditativen Tanz geschieht: Geführt von der Musik erfahren sich die Tanzenden als Teil eines größeren Ganzen, als Teil eines tanzenden Raumes…und so kann der Reigen um die gemeinsame Mitte auch als Abbild einer lebendigen Gemeinde gesehen werden. Getanzt werden traditionelle Choreografien der internationalen Folklore ebenso wie neue Tänze zu klassischer und sakraler Musik. Die Leitung hat Eva Rapp-Teichert, Berg. Neue Teilnehmerinnen – mit und ohne Tanzerfahrung - sind wie immer herzlich willkommen!

 

 

„Oh Mensch, lerne tanzen…

…sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit Dir anzufangen“… diese Worte sind dem Kirchenvater Augustin (354-430) zugeschrieben.

 „Ich lobe den Tanz, denn er befreit den Menschen von der Schwere der Dinge, bindet den Vereinzelten an die Gemeinschaft. Ich lobe den Tanz, der alles fordert und fördert: Gesundheit und klaren Geist und eine beschwingte Seele. Tanz ist Verwandlung des Raumes, der Zeit, des Menschen, der dauernd in Gefahr ist, zu zerfallen; ganz Hirn, Wille oder Gefühl zu werden. Der Tanz dagegen fordert den ganzen Menschen, der in seiner Mitte verankert ist….“  Die unsichtbare Mitte – um sie geht es in jeder Meditation. (meditari= lat. zur Mitte gehen) Im meditativen (Reigen-)Tanz dreht sich auch im Sichtbaren alles um sie. Der Kreis und sein Mittelpunkt – das ist ein uraltes Symbol für die Beziehung zwischen der Schöpfung und ihrem Schöpfer. Tanzend umkreisen wir letztlich das Geheimnis Gottes – in ruhigen, besinnlichen Tänzen zu klassischer und sakraler Musik (z.B. von Bach, Vivaldi, Haydn und Mozart)  ebenso wie in ausgelassenen Tänzen der internationalen Folklore.

„Das ist für mich wie Beten, mit dem ganzen Körper!“ so schildern Tanzende, und: „Ich komme entspannt und erfrischt zurück und nehme meinen Alltag ganz anders wahr – eben: tanzend!“ Die Tänze werden oft wiederholt, so wächst das Vertrauen in die Fähigkeit der Füße und des ganzen Körpers, Eins zu werden mit der Musik. 

 

 

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