|
Therapieanfragen bitte ich Sie, per E-Mail an mich zu richten mit Angabe der Zeiten, in denen Sie - für ein Erstgespräch auch kurzfristig - zur Therapie kommen können und - WICHTIG - kurzer Beschreibung, was für Sie das ganz konkrete Ziel Ihrer Therapie ist (d.h. woran Sie deutlich merken werden, wenn die Therapie an ihrem erfolgreichen Ende angekommen sein wird). Zur Vorbereitung und Einstimmung auf Ihre Arbeit an sich selber empfehle ich Ihnen das Büchlein von Luise Reddemann: „Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt“
Von der „Zumutung“ zur „Herausforderung“ - oder: „Gesundheit ist die Fähigkeit, mit Störungen der Befindlichkeit umzugehen“. Meine tiefenpsychologisch fundierte Einzel– und Gruppentherapie hat sich herausgebildet in der Begleitung von Menschen in existentiellen Krisensituationen: Mütter und Kinder im Frauenhaus, Menschen mit schweren Behinderungen, Menschen mit Krebs und ihren Angehörigen. Mit ihnen zusammen lernte ich den scheinbar paradoxen Weg der inneren Heilung kennen, den Naturvölker seit Urzeiten praktizieren und „Initiation“ nennen, d.h. die Erfahrung, in einem schmerzhaften Prozess zum Annehmen der menschlichen Grenzen, der Grenzen des „Machbaren“ zu finden. Er führt zu neuem, sinnerfüllten Leben als reife Erwachsene, in dem uns ungeahnte Kräfte von „jenseits der Grenze“ zufließen - unabhängig von jeder Konfession und Glaubensrichtung. Auf diesem Hintergrund findet bis heute meine therapeutische Arbeit statt, in der es darum geht, Schwierigkeiten nicht mehr als „ZUMUTUNG“, sondern als „HERAUSFORDERUNG“ neuer ungeahnter Kräfte zu sehen. (s. dazu auch Hildegunde Wöller „Österlich Leben“ und Rainer Maria Rilke: DER SCHAUENDE - bei google zu finden)
Zur praktischen tiefenpsychologischen Arbeit In der Tiefenpsychologie geht es um die Fähigkeit der Seele, schwere Konflikte und damit verbundene unerträgliche Gefühle zunächst zur Seite, d.h. ins Unterbewusstsein zu drängen, um ein Weiterleben zu ermöglichen. Wenn es an der Zeit ist, inszeniert sie das Geschehene dann sozusagen in neuem Gewand in einem aktuellen Konflikt bzw. Symptom, solange, bis wir stark genug sind, die verdrängten Gefühle jetzt als Erwachsene bewusst wieder erleben und als Teil unserer Persönlichkeit annehmen zu können . Im Mittelpunkt dieser Arbeit mit dem Unterbewusstsein steht der Umgang mit Symbolen, den Bildern der Seele, wie sie uns z.B. in Nacht– und Tagträumen geschenkt werden. Der Bezugspunkt dieser Symbolarbeit ist unser Körper. (Grundlage der Arbeit: „FOCUSING“, von Eugene Gendlin) In unserem Körper sind alle Ereignisse unseres Lebens gespeichert, beginnend lange vor unserer Geburt. Hier haben viele Menschen tiefgreifende Traumata (Erlebnisse von lebensbedrohlicher Hilflosigkeit) erlebt, ohne dass Ihnen deren Wirkung bislang bewusst war. Voraussetzung für die Heilung von Traumata aus diesen frühen und auch aus späteren Zeiten des Lebens ist ein guter, sicherer Zugang zu den eigenen Fähigkeiten und Stärken, den „Ressourcen“, d.h. (Kraft-)„Quellen“ aus denen heraus wir unser Leben trotz aller Schwierigkeit zu leben gelernt haben. Diese Quellen zu entdecken und ggf. freizulegen ist in der Regel der wichtigste Teil der Therapie, sozusagen „die halbe Miete“, wenn nicht noch weit mehr…
ARBEIT MIT TRAUMA AUS DER FAMILIENGESCHICHTE |
|
Psychotherapie Psychotherapeutische Praxis Eva Rapp-Teichert, Dipl.Psych. Psychologische Psychotherapeutin, Einzel– und Gruppentherapie, Alle Kassen Anheggerstr.4b, 1.OG, 88131 Lindau/Bodensee |
